Einführung LibreOffice beim Österreichischen Bundesheer
Sehr geehrteAntragsteller/in
hiermit beantrage ich gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz (IFG) die Erteilung folgender Information:
1. Wie wurde die Entscheidung für LibreOffice und gegen andere als Open Source verfügbare Office Produkte begründet?
2. Wurde vor der Entscheidung zur Einführung von LibreOffice eine vollständige Total-Cost-of-Ownership (TCO) Analyse durchgeführt, die auch Schulungskosten und Produktivitätsverluste der Mitarbeiter berücksichtigt?
2.1 Wie hoch sind die TCO für LibreOffice?
2.2 Wie teilen sich die TCO auf (bitte sofern möglich Produktivität und Schulung einzeln ausweisen)?
3 Wie wird sichergestellt, dass Dokumente, die mit LibreOffice erstellt werden, bei der Zusammenarbeit mit NATO-Partnern und anderen externen Stellen vollständig kompatibel bleiben, insb. nachdem die NATO auf Microsoft Office setzt?
4. Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um bestehende Arbeitsabläufe, die auf Microsoft-Office-spezifischen Funktionen oder Makros basieren, auf LibreOffice zu migrieren?
5. Wie hoch ist die Zufriedenheit der Nutzer mit LibreOffice?
5.1 Wie wird die Zufriedenheit gemessen?
5.2 Welche Schulungsmaßnahmen wurden durchgeführt? Wie hoch waren die Kosten dafür?
6. Werden für die 16.000 LibreOffice Arbeitsplätze weiterhin Lizenzen der Firma Microsoft benötigt? Falls ja, welche Lizenzenarten und wieviele je Lizenzart?
7. Welcher Anbieter stellt den Enterprise-Support für LibreOffice bereit, und wie wird die Reaktionszeit bei kritischen Problemen vertraglich garantiert?
8. Wie wird LibreOffice-Code auf Backdoors oder Sicherheitslücken geprüft – gibt es interne Auditoren? Wie oft wird der Code geprüft?
Vielen Dank für Ihre Auskunft!
Für den Fall einer Informationsverweigerung beantrage ich hiermit einen Bescheid gemäß § 11 IFG.
Mit freundlichen Grüßen
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Datum2. April 2026
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30. April 2026
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