ga23_geschwaerzt

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Purkersdorf, Wiener Straße

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29.087 oder 27,9%, die drittgrößte Häufung in der Geschwindigkeitsklasse 61-65km/h mit 
16.000 oder 15,3% auf. Die höchsten gemessenen Fahrgeschwindigkeiten wurden mit 
106-110km/h (1 PKW) und 86-90km/h (1 Motorrad) festgestellt. Mit einer Fahrgeschwin-
digkeit größer 70km/h wurden 482 oder 0,5% festgestellt. Die Verkehrsspitze trat Werktag 
zwischen 6 und 9 Uhr mit 750 bis 935 KFZ in einer Stunde auf. Die Querschnittsbelastung 
steigt am Morgen bis 1300 KFZ in einer Stunde. Übertreter mit 75 bis 90km/h sind sehr 
selten.  
 
In Fahrtrichtung Westen/St. Pölten wurde eine V85%, das ist jene Fahrgeschwindigkeit, 
die nur von15% aller Lenker überschritten wird, von 63km/h, eine mittlere Fahrgeschwin-
digkeit von 56,4 und eine V15%, das ist jene Fahrgeschwindigkeit die nur von 15% aller 
Lenker unterschritten wird, von 49km/h festgestellt. In dieser Richtung wurden 101.801 Kfz 
in 11 Tagen erfasst. Die größte Häufung trat in der Geschwindigkeitsklasse 56 bis 60km/h 
mit 30.542 Messwerten oder 30,0%, die zweitgrößte Häufung in der Geschwindigkeits-
klasse 51-55km/h mit 24.635 Messwerten oder 24,2% und die drittgrößte Häufung in der 
Geschwindigkeitsklasse 61-65km/h mit 18.400 Messwerten oder 18,1% auf. Die höchsten 
gemessenen Fahrgeschwindigkeiten wurden mit 116-120km/h (1 PKW) und 121-125km/h 
(1 Motorrad) festgestellt. Mit einer Fahrgeschwindigkeit von größer als 75km/h wurden 
1088 oder 1% festgestellt. Die Verkehrsspitze trat Werktag zwischen 15 und 19 Uhr mit 
750 bis 840 KFZ in einer Stunde auf. Die Querschnittsbelastung steigt am Nachmittag bis 
1500 KFZ in einer Stunde. Die Übertreter mit 86 bis 96km/h sind in allen Stunden der 
Messung vereinzelt aufgetreten. Im Freizeitverkehr Freitag nachmittags, Samstag und 
Sonntag vormittags wurden vereinzelt auch Übertreter mit Fahrgeschwindigkeiten zwi-
schen 95 und 115 angetroffen. 
 
 
3. Gutachten 
 
Hinsichtlich der Verkehrsbelastung wird festgehalten, dass die Anzahl der Fahrzeuge auch 
für eine Landesstraße B außerordentlich hoch ist.  
Der Schwerverkehrsanteil von 3,0 bis 3,5% ist für Landesstraßen B deutlich unterdurch-
schnittlich. 
 
Hinsichtlich der Fahrgeschwindigkeit wird ein bei weitem überwiegend angepasstes Ge-
schwindigkeitsverhalten der Lenker festgestellt.
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Die Anzahl der Übertreter ist weit unterdurchschnittlich. Die Höhe der Übertretungen ist im 
Niederösterreich weiten Schnitt unauffällig. 
Eine Weiterführung der Verkehrskontrollen durch die stationären Radarstandorte ist erfor- 
derlich, wobei in Fahrtrichtung Westen ein größerer Überwachungsbedarf aus den Daten 
der Messung ableitbar ist. 
Das Unfallgeschehen in den letzten 5 Jahren ist im Vergleich zu den Jahren der letzten 15 
Jahren zurückgegangen, wobei in Covid-Zeiten 2020-2021 deutlich weniger Verkehr im 
Straßennetz von Niederösterreich unterwegs war. 
Aufgrund von Änderungen im Unfallgeschehen oder des Geschwindigkeitsverhaltens der 
Lenker oder des Umfelds der Straße ist keine Notwendigkeit zur Änderung der bestehen- 
den Verkehrsbeschränkung ableitbar. Eine Umgestaltung des Straßenzugs der LB1 zwi- 
schen der Wiener Stadtgrenze bei km 16,600 und der Kreuzung mit der LB44 bei km 
18,100 würde eine Änderung der Beurteilungsgrundlagen bedeuten. 
Dipl.-Ing. 
ÖSTE, Re % gs 
Dieses Schriftstück wurde amtssigniert. 
Hinweise finden Sie unter: 
@ www.noe.gv.at/amtssignatur 
AMTSSIGNATUR
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