Statistik, Kosten und Alternativen zum Warnschild am Westbahnhof / Europaplatz

Anfrage an: Wien
Verwendetes Gesetz: Informationsfreiheitsgesetz

ich ersuche nach dem Informationsfreiheitsgesetz um Informationen und Dokumente zu den Warnschildern am Europaplatz beim Wiener Westbahnhof mit dem Text: "Einer von sechs Verletzten, die hier bei ROT über die Straße gingen."

Die Anfrage richtet sich insbesondere an die MA 46 - Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten, da diese in Medienberichten als zuständige Verkehrsbehörde genannt wurde.

Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie die Aussage "Einer von sechs Verletzten" berechnet wurde. Ich ersuche insbesondere um den genauen Zeitraum der Auswertung, den geografischen Bezug der Auswertung, die konkret einbezogene Kreuzung bzw. Ampelanlage, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden an dieser Stelle, die Anzahl der verletzten Personen, die Anzahl der Fälle, bei denen ein Rotlichtverstoß von Fußgängerinnen oder Fußgängern angenommen wurde, die verwendete Datenquelle, insbesondere allfällige Auszüge aus der Unfalldatenbank der MA 46, die Definition von "hier", die Definition von "Verletzte", die Definition von "bei ROT über die Straße gingen" sowie die Berechnungsformel bzw. Methodik, aus der "einer von sechs" folgt.

In Medienberichten wurde die Kreuzung als Unfallhäufigkeitsstelle beschrieben. Bitte übermitteln Sie die dazugehörigen Unterlagen, insbesondere Unfallanalysen, Aktenvermerke, Lagepläne, Auswertungen, Gutachten, Besprechungsprotokolle oder interne Begründungen, aus denen hervorgeht, warum diese Kreuzung als besonders gefährlich eingestuft wurde.

Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen dazu, welche anderen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle geprüft, verworfen, geplant oder umgesetzt wurden. Dies betrifft insbesondere Anpassungen der Ampelschaltung, längere Grünphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger, längere Räumzeiten, kürzere Wartezeiten, Geschwindigkeitsreduktionen, bauliche Verbreiterungen oder Verbesserungen der Warteflächen, Entfernung oder Verlegung von Hindernissen im Geh- und Wartebereich, bessere Sichtbeziehungen, Schutzinseln, Verkehrsberuhigung, Reduktion von Fahrstreifen sowie bessere Markierungen oder Beschilderungen ohne abschreckende Darstellung.

Bitte übermitteln Sie Unterlagen, aus denen hervorgeht, warum die Warnschilder als geeignete Maßnahme gewählt wurden. Ich ersuche insbesondere um Unterlagen dazu, warum nicht vorrangig bauliche oder verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt wurden, obwohl die Kreuzung bei der vielspurigen Straße für zu Fuß gehende Menschen aus meiner Sicht sehr belastend und wenig einladend gestaltet ist, unter anderem durch wenig Platz, viele Hindernisse und eine hohe Dominanz des motorisierten Verkehrs.

In Medienberichten wurde seitens der Stadt Wien erwähnt, dass laufend auch bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt würden. Bitte übermitteln Sie alle Dokumente, aus denen hervorgeht, welche konkreten baulichen oder verkehrsorganisatorischen Maßnahmen an dieser Kreuzung bereits umgesetzt wurden, welche Maßnahmen derzeit geplant sind, welche Maßnahmen geprüft, aber nicht umgesetzt wurden, aus welchen Gründen Maßnahmen nicht umgesetzt wurden und welche Kosten dafür geschätzt oder veranschlagt wurden.

Bitte übermitteln Sie Informationen und Dokumente zu Auftraggeber, Herstellung und Finanzierung der Warnschilder. Ich ersuche insbesondere um die zuständige Dienststelle, den Auftraggeber, beteiligte externe Unternehmen oder Agenturen, Briefings, Entwürfe, Freigaben und Endlayout, Aufträge, Angebote, Rechnungen oder Kostenaufstellungen, Kosten für Konzeption, Grafik, Druck, Montage, Wartung und Demontage, das Datum der Montage sowie die geplante Dauer der Aufstellung.

Bitte übermitteln Sie Unterlagen zu eingelangter Kritik, Beschwerden oder internen Diskussionen über die Warnschilder. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob die Darstellung Personen, die zu Fuß unterwegs sind, einseitig verantwortlich macht oder bloßstellt, statt die bauliche und verkehrsorganisatorische Gestaltung der Kreuzung zu verbessern.

Sollten einzelne Dokumente teilweise personenbezogene Daten enthalten, ersuche ich um Schwärzung dieser Daten und Herausgabe der übrigen Inhalte.

Sollte eine andere Stelle zuständig sein, ersuche ich um Weiterleitung oder Mitteilung der zuständigen Stelle.

Anfrage muss klassifiziert werden

  • Datum
    9. Juli 2026
  • Frist
    6. August 2026
  • 3 Follower:innen
Anfragesteller/in
Sehr geehrteAntragsteller/in hiermit beantrage ich gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz (IFG) die Erteilung fo…
An Wien Details
Von
Anfragesteller/in
Betreff
Statistik, Kosten und Alternativen zum Warnschild am Westbahnhof / Europaplatz [#5074]
Datum
9. Juli 2026 23:29
An
Wien
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Sehr geehrteAntragsteller/in hiermit beantrage ich gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz (IFG) die Erteilung folgender Information:
ich ersuche nach dem Informationsfreiheitsgesetz um Informationen und Dokumente zu den Warnschildern am Europaplatz beim Wiener Westbahnhof mit dem Text: "Einer von sechs Verletzten, die hier bei ROT über die Straße gingen." Die Anfrage richtet sich insbesondere an die MA 46 - Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten, da diese in Medienberichten als zuständige Verkehrsbehörde genannt wurde. Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie die Aussage "Einer von sechs Verletzten" berechnet wurde. Ich ersuche insbesondere um den genauen Zeitraum der Auswertung, den geografischen Bezug der Auswertung, die konkret einbezogene Kreuzung bzw. Ampelanlage, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden an dieser Stelle, die Anzahl der verletzten Personen, die Anzahl der Fälle, bei denen ein Rotlichtverstoß von Fußgängerinnen oder Fußgängern angenommen wurde, die verwendete Datenquelle, insbesondere allfällige Auszüge aus der Unfalldatenbank der MA 46, die Definition von "hier", die Definition von "Verletzte", die Definition von "bei ROT über die Straße gingen" sowie die Berechnungsformel bzw. Methodik, aus der "einer von sechs" folgt. In Medienberichten wurde die Kreuzung als Unfallhäufigkeitsstelle beschrieben. Bitte übermitteln Sie die dazugehörigen Unterlagen, insbesondere Unfallanalysen, Aktenvermerke, Lagepläne, Auswertungen, Gutachten, Besprechungsprotokolle oder interne Begründungen, aus denen hervorgeht, warum diese Kreuzung als besonders gefährlich eingestuft wurde. Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen dazu, welche anderen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle geprüft, verworfen, geplant oder umgesetzt wurden. Dies betrifft insbesondere Anpassungen der Ampelschaltung, längere Grünphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger, längere Räumzeiten, kürzere Wartezeiten, Geschwindigkeitsreduktionen, bauliche Verbreiterungen oder Verbesserungen der Warteflächen, Entfernung oder Verlegung von Hindernissen im Geh- und Wartebereich, bessere Sichtbeziehungen, Schutzinseln, Verkehrsberuhigung, Reduktion von Fahrstreifen sowie bessere Markierungen oder Beschilderungen ohne abschreckende Darstellung. Bitte übermitteln Sie Unterlagen, aus denen hervorgeht, warum die Warnschilder als geeignete Maßnahme gewählt wurden. Ich ersuche insbesondere um Unterlagen dazu, warum nicht vorrangig bauliche oder verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt wurden, obwohl die Kreuzung bei der vielspurigen Straße für zu Fuß gehende Menschen aus meiner Sicht sehr belastend und wenig einladend gestaltet ist, unter anderem durch wenig Platz, viele Hindernisse und eine hohe Dominanz des motorisierten Verkehrs. In Medienberichten wurde seitens der Stadt Wien erwähnt, dass laufend auch bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt würden. Bitte übermitteln Sie alle Dokumente, aus denen hervorgeht, welche konkreten baulichen oder verkehrsorganisatorischen Maßnahmen an dieser Kreuzung bereits umgesetzt wurden, welche Maßnahmen derzeit geplant sind, welche Maßnahmen geprüft, aber nicht umgesetzt wurden, aus welchen Gründen Maßnahmen nicht umgesetzt wurden und welche Kosten dafür geschätzt oder veranschlagt wurden. Bitte übermitteln Sie Informationen und Dokumente zu Auftraggeber, Herstellung und Finanzierung der Warnschilder. Ich ersuche insbesondere um die zuständige Dienststelle, den Auftraggeber, beteiligte externe Unternehmen oder Agenturen, Briefings, Entwürfe, Freigaben und Endlayout, Aufträge, Angebote, Rechnungen oder Kostenaufstellungen, Kosten für Konzeption, Grafik, Druck, Montage, Wartung und Demontage, das Datum der Montage sowie die geplante Dauer der Aufstellung. Bitte übermitteln Sie Unterlagen zu eingelangter Kritik, Beschwerden oder internen Diskussionen über die Warnschilder. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob die Darstellung Personen, die zu Fuß unterwegs sind, einseitig verantwortlich macht oder bloßstellt, statt die bauliche und verkehrsorganisatorische Gestaltung der Kreuzung zu verbessern. Sollten einzelne Dokumente teilweise personenbezogene Daten enthalten, ersuche ich um Schwärzung dieser Daten und Herausgabe der übrigen Inhalte. Sollte eine andere Stelle zuständig sein, ersuche ich um Weiterleitung oder Mitteilung der zuständigen Stelle.
Für den Fall einer Informationsverweigerung beantrage ich hiermit einen Bescheid gemäß § 11 IFG. Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in Anfragenr: 5074 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.at/a/5074/ Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen Anfragesteller/in
INC000006722441: Auskunft gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz Sehr geehrtAntragsteller/in hiermit möchten wir…
Von
Wien
Betreff
INC000006722441: Auskunft gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz
Datum
10. Juli 2026 10:03
Status
Warte auf Antwort
Nicht-öffentliche Anhänge:
email14007188983382663122.eml
10,1 KB
e10-12662319800966018653.png
3,7 KB


Sehr geehrtAntragsteller/in hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass Ihr gestellter Antrag auf Informationszugang (Informationsbegehren) nach dem Informationsfreiheitsgesetz zuständigkeitshalber an die Abteilung für Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46) abgetreten wurde. E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Rückantworten an das Stadtservice Wien bitte immer per „Antworten“ Funktion senden, damit automatisch die erforderliche TAS- bzw. INC-Nummer in die Betreffzeile übernommen wird. Mit freundlichen Grüßen
Anfragesteller/in
Auskunft gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz [#5074] Ich ersuche nach dem Informationsfreiheitsgesetz um Infor…
An Wien Details
Von
Anfragesteller/in
Betreff
Auskunft gemäß § 7ff Informationsfreiheitsgesetz [#5074]
Datum
11. Juli 2026 03:31
An
Wien
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Ich ersuche nach dem Informationsfreiheitsgesetz um Informationen und Dokumente zu den Warnschildern am Europaplatz beim Wiener Westbahnhof mit dem Text: "Einer von sechs Verletzten, die hier bei ROT über die Straße gingen." Die Anfrage richtet sich insbesondere an die MA 46 - Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten, da diese in Medienberichten als zuständige Verkehrsbehörde genannt wurde. Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie die Aussage "Einer von sechs Verletzten" berechnet wurde. Ich ersuche insbesondere um den genauen Zeitraum der Auswertung, den geografischen Bezug der Auswertung, die konkret einbezogene Kreuzung bzw. Ampelanlage, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden an dieser Stelle, die Anzahl der verletzten Personen, die Anzahl der Fälle, bei denen ein Rotlichtverstoß von Fußgängerinnen oder Fußgängern angenommen wurde, die verwendete Datenquelle, insbesondere allfällige Auszüge aus der Unfalldatenbank der MA 46, die Definition von "hier", die Definition von "Verletzte", die Definition von "bei ROT über die Straße gingen" sowie die Berechnungsformel bzw. Methodik, aus der "einer von sechs" folgt. In Medienberichten wurde die Kreuzung als Unfallhäufigkeitsstelle beschrieben. Bitte übermitteln Sie die dazugehörigen Unterlagen, insbesondere Unfallanalysen, Aktenvermerke, Lagepläne, Auswertungen, Gutachten, Besprechungsprotokolle oder interne Begründungen, aus denen hervorgeht, warum diese Kreuzung als besonders gefährlich eingestuft wurde. Bitte übermitteln Sie alle Unterlagen dazu, welche anderen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle geprüft, verworfen, geplant oder umgesetzt wurden. Dies betrifft insbesondere Anpassungen der Ampelschaltung, längere Grünphasen für Fußgängerinnen und Fußgänger, längere Räumzeiten, kürzere Wartezeiten, Geschwindigkeitsreduktionen, bauliche Verbreiterungen oder Verbesserungen der Warteflächen, Entfernung oder Verlegung von Hindernissen im Geh- und Wartebereich, bessere Sichtbeziehungen, Schutzinseln, Verkehrsberuhigung, Reduktion von Fahrstreifen sowie bessere Markierungen oder Beschilderungen ohne abschreckende Darstellung. Bitte übermitteln Sie Unterlagen, aus denen hervorgeht, warum die Warnschilder als geeignete Maßnahme gewählt wurden. Ich ersuche insbesondere um Unterlagen dazu, warum nicht vorrangig bauliche oder verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt wurden, obwohl die Kreuzung bei der vielspurigen Straße für zu Fuß gehende Menschen aus meiner Sicht sehr belastend und wenig einladend gestaltet ist, unter anderem durch wenig Platz, viele Hindernisse und eine hohe Dominanz des motorisierten Verkehrs. In Medienberichten wurde seitens der Stadt Wien erwähnt, dass laufend auch bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt würden. Bitte übermitteln Sie alle Dokumente, aus denen hervorgeht, welche konkreten baulichen oder verkehrsorganisatorischen Maßnahmen an dieser Kreuzung bereits umgesetzt wurden, welche Maßnahmen derzeit geplant sind, welche Maßnahmen geprüft, aber nicht umgesetzt wurden, aus welchen Gründen Maßnahmen nicht umgesetzt wurden und welche Kosten dafür geschätzt oder veranschlagt wurden. Bitte übermitteln Sie Informationen und Dokumente zu Auftraggeber, Herstellung und Finanzierung der Warnschilder. Ich ersuche insbesondere um die zuständige Dienststelle, den Auftraggeber, beteiligte externe Unternehmen oder Agenturen, Briefings, Entwürfe, Freigaben und Endlayout, Aufträge, Angebote, Rechnungen oder Kostenaufstellungen, Kosten für Konzeption, Grafik, Druck, Montage, Wartung und Demontage, das Datum der Montage sowie die geplante Dauer der Aufstellung. Bitte übermitteln Sie Unterlagen zu eingelangter Kritik, Beschwerden oder internen Diskussionen über die Warnschilder. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob die Darstellung Personen, die zu Fuß unterwegs sind, einseitig verantwortlich macht oder bloßstellt, statt die bauliche und verkehrsorganisatorische Gestaltung der Kreuzung zu verbessern. Sollten einzelne Dokumente teilweise personenbezogene Daten enthalten, ersuche ich um Schwärzung dieser Daten und Herausgabe der übrigen Inhalte. Sollte eine andere Stelle zuständig sein, ersuche ich um Weiterleitung oder Mitteilung der zuständigen Stelle. Anfragenr: 5074 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.at/a/5074/
Danke für Ihre Nachricht Sehr geehrteAntragsteller/in Wir haben Ihr E-Mail erhalten und werden Ihnen so bald wie …
Von
Wien
Betreff
Danke für Ihre Nachricht
Datum
11. Juli 2026 03:31
Status
Warte auf Antwort
att06297.jpg
1,3 KB


Sehr geehrteAntragsteller/in Wir haben Ihr E-Mail erhalten und werden Ihnen so bald wie möglich eine Antwort übermitteln. Mit freundlichen Grüßen
WG: Rotgänger-Schilder Zusatzfragen Sehr geehrtAntragsteller/in die von Ihnen angeführten Unterlagen sind entwede…
Von
Wien
Betreff
WG: Rotgänger-Schilder Zusatzfragen
Datum
27. Juli 2026 12:56
Status
image002.png
4,2 KB


Sehr geehrtAntragsteller/in die von Ihnen angeführten Unterlagen sind entweder nicht vorhanden oder können nicht ohne unangemessen großem Aufwand ausgesondert und übermittelt werden. Die technischen Voraussetzungen sowie die Kriterien, ab wann eine Örtlichkeit als Unfallhäufungsstelle einzustufen ist, werden in der RVS.02.02.21 geregelt. Bei den angeführten Unfallzahlen ist kein Todesfall dabei. Es handelt sich dabei um Verletzte Fußgänger*innen. Unfälle mit Personenschaden werden durch die Landespolizei der Statistik Austria gemeldet, und diese veröffentlicht allgemeine Daten (kein genauer Unfallhergang und anonymisiert) in der Verkehrsunfallkarte (https://www.statistik.at/atlas/verkehrs…) Allgemein beziehen sich unsere Daten aus dem UDM-Unfall Daten Management, welche durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) auf Basis der Datenbank der Statistik Austria geführt wird. In dieser Datenbank sind genaue Daten ersichtlich, die zur Bewertung sowie Setzung von Maßnahmen herangezogen werden. Generell werden in Wien auf Grund dieser Datenbank die betroffenen Örtlichkeiten im Sinne einer Sanierung einer Unfallhäufungsstelle überprüft und Maßnahmen getroffen. Die genauen Daten werden durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) ab ca. Mite des folgenden Jahres zur Verfügung gestellt. Danach werden sämtliche betroffenen Örtlichkeiten einer Überprüfung unterzogen. Die Überprüfung wird anhand der Anzahl der Verkehrsunfälle priorisiert. Daher kann ein zeitlicher Unterschied auftreten. Ich leite die MA 46 und habe das Schild persönlich final freigegeben und kann Ihnen Folgendes mitteilen: Von 01.01.2022 bis zum 31.12.2024 sind fünf gleichartige Verkehrsunfälle mit Personenschaden aufgetreten und es wurde daher eine Unfallhäufungsstelle identifiziert. Ein weiterer Unfall konnte in dem Zeitraum davor ebenfalls identifiziert werden, sodass insgesamt 8 Unfälle in unser Kalkül Eingang fanden. Der Gürtel ist als B221 eine innerstädtische Hochleistungsstraße und dient dem Durchzugsverkehr. Es ist notorisch, dass hohe Verkehrsmengen bestehen. Der Gürtel ist daher auf Grüne Welle programmiert, damit der Verkehr raschest möglich abfließen kann. Eingriffe in die bestehende Grünzeitverteilung hätten den Bruch der Grünen Welle und zusätzliche Rückstaus zur Folge. Mit freundlichen Grüßen
Anfragesteller/in
AW: Rotgänger-Schilder Zusatzfragen [#5074] Sehr geehrt<< Anrede >> vielen Dank für Ihre Antwort. Zur gezielten K…
An Wien Details
Von
Anfragesteller/in
Betreff
AW: Rotgänger-Schilder Zusatzfragen [#5074]
Datum
27. Juli 2026 15:47
An
Wien
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Sehr geehrt<< Anrede >> vielen Dank für Ihre Antwort. Zur gezielten Klärung ersuche ich um folgende bereits vorhandene Informationen und Unterlagen: Datengrundlage der Aussage „Einer von sechs Verletzten“: Bitte übermitteln Sie die anonymisierte Auswertung, aus der diese Zahl hervorgeht, einschließlich Zeitraum, räumlicher Abgrenzung, Zahl der verletzten Personen und Zahl der festgestellten Rotlichtverstöße. Ihre Angabe, fünf Unfälle und ein weiterer Unfall hätten insgesamt acht Unfälle ergeben, nicht nachvollziehbar. Die Mitteilung, dass es keinen Todesfall gab, beantwortet die Frage nach der Quelle des Claims nicht. Bitte teilen Sie außerdem mit, ob die liegende Körperumriss-Grafik trotz fehlender Todesfälle bewusst gewählt und hinsichtlich einer möglichen Todesassoziation geprüft wurde. Kosten und erwarteter Nutzen: Bitte übermitteln Sie die Gesamtkosten für Konzeption, Gestaltung, Herstellung, Montage, Wartung und Demontage sowie jede vorhandene Kosten-Nutzen-, Wirksamkeits- oder Verhältnismäßigkeitsbewertung. Falls vor der Freigabe keine solche Bewertung und keine messbaren Erfolgskriterien festgelegt wurden, ersuche ich um ausdrückliche Bestätigung. Vergleich mit anderen Sicherheitsmaßnahmen: Bitte übermitteln Sie vorhandene Unterlagen, in denen die Schilder mit Änderungen der Ampelschaltung, längeren Fußgängergrünzeiten, Temporeduktionen oder baulichen Maßnahmen verglichen wurden. Falls kein dokumentierter Vergleich der Kosten und erwarteten Sicherheitswirkung vorgenommen wurde, ersuche ich ebenfalls um ausdrückliche Bestätigung. Freigabe: Bitte übermitteln Sie das Briefing, den finalen Entwurf, die dokumentierte Freigabe und interne Kommunikation zur Formulierung und grafischen Gestaltung. Ich ersuche um Teilzugang unter Schwärzung personenbezogener Daten. Soweit Informationen nicht erteilt werden, beantrage ich einen Bescheid gemäß § 11 IFG. Anfragenr: 5074 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.at/a/5074/ Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >>
AW: Rotgänger-Schilder Zusatzfragen [#5074] Sehr geehrtAntragsteller/in wir arbeiten in der Verkehrssicherheit se…
Von
Wien
Betreff
AW: Rotgänger-Schilder Zusatzfragen [#5074]
Datum
28. Juli 2026 20:35
Status
Sehr geehrtAntragsteller/in wir arbeiten in der Verkehrssicherheit sehr oft mit dem Schaffen von Aufmerksamkeit. Das kann die Rotumrandung eines Zebrastreifens sein (Autofahrer sollen sich der besonderen Gefahrenlage eines Schutz- und in diesem Fall auch Schulweges bewusst sein), die Grüneinfärbung eines Radweges (wechselweise Aufmerksamkeit von Radfahrern und Fußgängern aufeinander), ein Gefahrenzeichen, ein gelbes von manchen Bundesländern selbst gebasteltes Hinweiszeichen, die zB auf Unfallhäufungsstellen, No GPS for Trucks oder Stellen mit der Häufung von Staus aufmerksam machen. Mitunter sind Haifischzähne das Mittel der Wahl, bei Unfällen in Kurven auch Ellipsen für Motorradfahrer oder in Wien für Radfahrer auf gewundenen Brückenrampen Ellipsen für Radfahrer. Am Westbahnhof haben wir Neuland beschritten, nachdem wir uns die Frage gestellt hatten, wie wir die Aufmerksamkeit von Fußgängern gewinnen wollen. Ein Schild mit "Achtung bei Rot" oder "Bitte nicht bei Rot gehen" fällt bestenfalls in die Kategorie "lieb" und bringt null. Darum haben wir uns bewusst für einen Eye-Catcher entschieden. Wenn Medien darüber berichten und in Foren kontrovers diskutiert wird, haben wir unser erstes Ziel erreicht. Das davon abgeleitete Ziel ist das bewusste Reflektieren eigenen (Fehl-)Verhaltens vor Ort und die Förderung einer Rechtstreue. Denn wer nicht bei Rot geht, kann auch nicht verunfallen (von der Möglichkeit abgesehen, dass auch Autofahrer zur Rotfahrern mutieren können). Den von Tatorten und schlechten Krimis bekannten Opfer-Umriss haben wir dementsprechend bewusst gewählt und ich vertrete diese Entscheidung unverändert. Ich habe darauf hingewiesen, dass wir 6 Unfälle aktenkundig haben. Das Design hat ein Mitarbeiter von mir in der MA 46 entworfen. Das Schild lässt sich daher als copyright MA 46 bezeichnen. Verkehrssicherheit ist unsere Aufgabe. Mit freundlichen Grüßen