Windkraftanlagen? Zweifelhafte Antworten auf die Anfrage "4366 - Umweltfreundliche Windkraftanlagen?"
Die Anfragebeantwortung "4366 - Umweltfreundliche Windkraftanlagen?" besteht aus fast ausschließlich irreführenden, ideologiegetriebenen Aussagen und fällt schon fast in die Kategorie Beleidigung. Denn nach gründlicher Recherche und Nachfragen bei Fachleuten wird klar, dass einerseits die Umweltfreundlichkeit eher als Umweltfeindlichkeit bezeichnet werden muss und die sogenannte Energiewende, also eine ausreichende Energieversorgung mit wetter- und tageszeitabhängigen Umweltenergien (realistisch betrachtet) niemals funktionieren kann.
Im Landwirtschaftsministerium gibt es eine Gruppe, die sich mit Klimaschutz beschäftigt:
1. Wie viele Angestellte sind dort tätig?
2. Wie viele dieser Angestellten haben einen ausreichenden fachlichen Hintergrund, also eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung?
Eine Windkraftanlage ist ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel der drei klassischen Ingenieurswissenschaften (Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik):
3. Wie viele Angestellte haben eine Ausbildung in einem dieser drei Fachgebiete?
4. Wie viele Angestellte haben eine fundierte elektrotechnische Ausbildung, sodass die Auswirkungen von Windkraftanlagen (oder auch PV-Anlagen) im Stromnetz überhaupt beurteilt werden können (betrifft vor allem die Fragen ab 8.).
Ein paar exemplarische Antworten auf die Anfrage "4366 - Umweltfreundliche Windkraftanlagen?" und ein paar dadurch provozierte Folgefragen:
5. Das Thema Infraschall wird mit dem Satz "Lärm- und Infraschallemissionen liegen innerhalb gesetzlicher Grenzwerte" geleugnet, denn es gibt keine gesetzlichen Regeln, jedoch mittlerweile viele Untersuchungen und Studienergebnisse zu diesem Thema, sowohl technisch wie auch medizinisch. Und die Ergebnisse sind alles andere als unproblematisch. Warum wird eine solche Verharmlosung betrieben?
6. Es ist längst bewiesen, dass in großen Windparks das örtliche Wetter/Klima signifikant beeinflusst wird (Temperaturerhöhung, weniger Niederschlag), da dem Wind (also der Umwelt) Energie entzogen wird. Wie kann man diese Tatsachen verschweigen?
7. Betreffend das Thema Verwertung/Rückbau wird "Stahlbeton, der recycelt werden kann", "recycelbar", "mechanisches Recycling", usw. geschrieben. Die Realität zeigt, dass man das vielleicht könnte, aber fernab jeglicher Wirtschaftlichkeit, weshalb ein echter Rückbau mit echtem Recycling nicht umgesetzt wird. Warum wird auch hier wieder mit ideologiegetriebenem Wunschdenken geantwortet?
Energietechnische Nutzung von Windkraftanlagen:
8. Die gelieferte Energie ist wetterabhängig und dies auch noch im Zusammenhang mit Großwetterlagen, sodass eine weiträumige Verteilung wenig zusätzlichen Nutzen bringt, da es entweder zu wenig Energie oder einen Überschuss gibt. Folglich ergibt sich daraus die Bestätigung des bekannten abnehmenden Grenznutzens, der sich immer weiter zum negativem Nutzen hin bewegt oder vielleicht schon dort angekommen ist. Warum werden noch immer solche Anlagen geplant und gebaut? Und vor allem: Gefördert?
9. "wetter- und tageszeitabhängige Umweltenergien" können unter realistischen Bedingungen nie eine stabile Energieversorgung garantieren (siehe Dissertation von Gregor Czisch). Und eine stabile, ausreichende und kostengünstige Energieversorgung ist nachweislich die Grundlage für Zivilisation und Wohlstand. Anscheinend wird aber hier seitens des Ministeriums gegen den gesellschaftlichen Wohlstand gearbeitet. Warum wird das getan?
10. Diese fälschlicherweise als erneuerbare Energien bezeichneten Umweltenergien wie Windkraft bzw. Photovoltaik (Energie wird erhalten, kann weder vernichtet noch erneuert werden), werden seitens des Ministeriums gefördert, was grundsätzlich ein Widerspruch zur "billigen" Umweltenergie ist (Förderungen notwendig?). Warum werden Steuergelder dazu verwendet, das Stromnetz mit unzuverlässigen Energie-Einspeisern zu destabilisieren, wodurch sich der gesamte Netz- und Kraftwerksbetrieb verteuert und damit auch die Kosten für die Bevölkerung?
11. Abschließend eine Frage zu PV-Anlagen, welche öfters großflächig zu finden sind. Ohne jetzt die höchst problematische Herstellung dieser Anlagen (Produktion in China, Umweltschäden, usw.). eingehen zu wollen, diese Anlagen verursachen nachweislich hör- und spürbare Schallbelastungen (Wechselrichter, Lüftung, Kühlung, Transformatoren). Wie kann das mit Umweltfreundlichkeit vereinbart werden?
Ich ersuche um fachlich realistische Antworten. Ohne respektlos zu klingen, ideologiegetriebene Wunschvorstellungen sollten keinen Platz in einem Ministerium haben.
Warte auf Antwort
-
Datum5. Juni 2026
-
3. Juli 2026
-
Ein:e Follower:in